• Athene, 2003
    Bronze bemalt
    67 x 32 x 20 cm
Markus Lüpertz

Geboren 1941 in Reichenberg/D. Studierte 1956–1961 an der Werkkunstschule Krefeld und später ein Semester an der Kunstakademie Düsseldorf. 1974 Gastprofessur und ab 1976 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe. 1986 Professur und ab 1988 Rektor an der Kunstakademie Düsseldorf. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

 

Markus Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen Malern und ist ein Vertreter des Neoexpressionismus. 

Seit Beginn der 1960er Jahre setzt er sich in der von ihm so bezeichneten dithyrambischen Malerei mit alltäglichen Gegenständen auseinander, denen er eine nahezu poetische Komponente angedeihen lässt. Später entstehen Werke, die sich gewissen spezifisch deutschen Themen widmen und in denen sich Lüpertz mit nicht bewältigter politischer Vergangenheit auseinandersetzt. In den 1980er Jahren widmet er sich verstärkt auch dem plastischen Schaffen.

„Es fing 1962 an mit den ersten Bildern wie der Mickey Mouse-Serie, die noch jene aus dem Tachismus sich entwickelnde, ungebrochene Farbigkeit hatten. Sie setzten sich mit ihrer Zeit auseinander, indem sie Farbigkeit, Wiederholbarkeit und Banalität von Comics übernahmen. Damit waren sie kein vom Intellekt gesteuertes Informel, sondern sie spielten mit der Vordergründigkeit der Comics. […] Diese Bilder sprachen durch Kontraste und wandten sich gegen jede Form von Dreidimensionalität.“ (Markus Lüpertz 1989)