23.06.2017
Sommerpause
Die Galerie am Lindenplatz bleibt vom 15. August 2017 bis einschliesslich 26. August 2017 geschlossen!

Gerne sind wir wieder ab dem 29. August 2017 für Sie da!
30.11.2016
Weihnachtsurlaub
Liebe Kunstfreunde,

unsere Galerie bleibt vom 24.12.2016 bis 07.01.2017 geschlossen.
Ab dem 10.01.2017 sind wir gerne wieder für Sie da!

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Festtage!

Das Galerie-Team
11.08.2016
Ty Waltinger "in natura"
Die Ausstellung mit Ty Waltinger "in natura" wurde bis 03. September 2016 verlängert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
19.07.2016
Betriebsurlaub
Liebe Freunde der Galerie,

vom 26. Juli 2016 bis einschliesslich 6. August 2016 bleibt die Galerie am Lindenplatz geschlossen.
Ab dem 9. August 2016 sind wir gerne wieder für Sie da!

In dringenden Fällen sind wir unter der Telefonnummer 0043 699 179 24 206 erreichbar.
17.03.2016
Gottfried Honegger – In Memoriam
Werke aus sechs Jahrzehnten

Gottfried Honegger zählte über Jahrzehnte zu den zentralen Künstlern der Galerie am Lindenplatz. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen legen von dieser engen Beziehung Zeugnis ab. Nun widmet die Galerie ihm eine Gedächtnisausstellung und zeigt Gemälde, Zeichnungen, Reliefs und Skulpturen aus sechs Jahrzehnten.
Vernissage am Samstag, den 9. April 2016, ab 11 Uhr.


 "Wie dem auch sei, alle Medienbilder, alle Werbebilder sind punktuelle vergängliche Informationen, und weil wir genug, übergenug Bilder konsumieren, muss die Kunst zurück zur Ur-Kraft: zur Form, zur Farbe." So formuliert es Gottfried Honegger in seiner Publikation "summa summarum" im Jahr 2011. Dieses Diktum, zusammen mit dem beharrlichen Glauben, dass die Kunst das "ethische Rückgrat der Gesellschaft" bilde, beschreibt in aller Kürze das Vermächtnis von Gottfried Honegger.

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18.01.2016
Gottfried Honegger verstorben
Gottfried Honegger ist am Sonntag, den 17. Januar 2016, im Alter von 98 Jahren in Zürich verstorben. Er zählte zu den wichtigsten konkret-konstruktiven Künstlern der Schweiz und war bis kurz vor seinem Tode künstlerisch tätig. Zuletzt erfuhr er Anerkennung für sein Lebenswerk durch die große Retrospektive im Centre Pompidou.
Die Galerie am Lindenplatz schätzt sich glücklich über eine langjährige enge und persönliche Zusammenarbeit.

Zunächst als Grafiker, dann als Maler und Bildhauer war Gottfried Honegger ein Leben lang der reinen Form verschrieben, klaren, lichten geometrischen Formen und deren unendlichen Möglichkeiten der Modifikation in Form und Farbe. Mit Sybil Albers, seiner Lebensgefährtin, trug er eine bedeutende Sammlung konstruktiver und konkreter Kunst zusammen, die er schliesslich seiner Heimatstadt schenken wollte. Nachdem diese das Geschenk ablehnte, ging die Donation an den französischen Staat und führte in Zusammenarbeit mit dem damaligen Kulturminister Jack Lang zur Museumsgründung in Mouans-Sartoux. Der Espace de l'art concret im Süden Frankreichs zeigt nicht nur die Sammlung von Gottfried Honegger und Sybil Albers. Hier konnte der Künstler mit einem Kinderatelier einen Teil seines Traumes verwirklichen: Er glaubte mit dem Trotz eines Kindes ein Leben lang an die gesellschaftspolitisch wirksame Kraft der Kunst! 

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18.01.2016
Frank Badur – Malerei
Vernissage am Samstag, den 6. Februar 2016
Ausstellung vom 6. Februar bis 2. April 2016
10.12.2015
Spectator Naturae
Barbara Geyer | Regina Marxer | Hanni Schierscher | Sunhild Wollwage | Carol Wyss
Ausstellung vom 28. 11. 2015 bis 22. 01. 2016

Am 19. Dezember 2015, ab 11 Uhr, lädt die Galerie am Lindenplatz alle interessierten Kunstliebhaber zum Apéro in die Ausstellung ein – eine schöne Gelegenheit, noch kurz vor Weihnachten sich entweder in besinnliche Anschauung zu versenken oder aber auch noch das eine oder andere Geschenk zu finden.

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21.08.2015
Hanns Kunitzberger
Ausstellung mit Werken des Malers Hanns Kunitzberger vom 5. September – 20. November.

Hanns Kunitzberger
Abbild Anfang 1997 (Ausschnitt)
Öl auf Mollino, 200 x 380 cm


Im November 2005 zeigte das Museum für angewandte Kunst in Wien das Projekt «Abbild, 2002–2005»: Zu sehen waren 16 grossformatige Gemälde (Öl auf Mollino, 300 x 190 cm) des österreichischen Malers Hanns Kunitzberger in Begegnung mit einem Streichquartett von Beat Furrer. Der Kunsthistoriker Hans Belting schrieb dazu: «Die Gemälde standen in der Raummitte mit ihrem bemalten Gesicht so dicht einander gegenüber, dass sie für die Besucher nur einen schmalen Korridor offen ließen. Die Betrachter bekamen immer nur Teilansichten zu sehen und mussten sich zwischen ihnen körperlich weiterbewegen, um sie sich im Blick sukzessiv und in Ausschnitten anzueignen. Die Gemälde, zwischen denen die Musiker spielten, beraubten sie (die Betrachter) ihrer Blickfreiheit auf das aufführende Quartett. ... Plötzlich war der Ort der Bilder (ebenso wie der Ort des Klanges) zum Thema ... der Ausstellung ... geworden.»

Der «Ort der Bilder» – unter diesem Titel fand im Juni 2006 in Wien ein Symposium mit Kunst-, Kultur- und Geisteswissenschaftlern statt – bzw. der Raum der Bilder ist ein zentrales Thema des Künstlers Hanns Kunitzberger. Da ist zunächst der Ort bzw. der Raum des Bildes selbst: der äusserst sensible Farbauftrag, der über lange Zeiträume in zahlreichen Schichten und Farbtönen erfolgt, sorgt für einen diffusen, vibrierenden und transluziden Farbraum. Dieser fordert auf, sich einzulassen, den Blick zu versenken, und nach und nach zieht das Werk den Betrachter in den Farbraum hinein. Fast immateriell wirken die Werke, sphärisch, wie gemaltes, auf die Leinwand mit Leichtigkeit gebanntes Licht. Gleichwohl behaupten sie sich am Ort ihrer Präsentation mit ihrer Strahlkraft und inneren Spannung und auch mit ihrer klaren Gesetztheit. Mit dem jeweiligen sie umgebenden Ort gehen sie eine Beziehung ein, sie wirken über den Bildraum hinaus in den realen Raum hinein, definieren Zwischenraum. Der Künstler selbst spricht davon, dass es in den Werken um das Verhältnis von Sichtbarem und Unsichtbarem geht – auch dies definiert einen Ort, einen Raum, nicht real greifbar und doch physisch wahrnehmbar.

Hanns Kunitzbergers Gemälde sind Werke der Stille. Sie vermitteln Feierlichkeit und Erhabenheit, und gleichermaßen Heiterkeit und Serenitá. Sie umfangen den Betrachter und lassen ihm doch große Freiheit im Dialog mit der Malerei. Der Essayist Lázló Földényi (in «Die Orte der Bilder», S. 158) beschreibt das Verhältnis zwischen Werk und Betrachter so: « ... der zwischen den Gemälden entstehende Raum ist ein wahrhaft spiritueller Raum und seinen Mittelpunkt bildet der jeweilige Betrachter, der, wo er seinen Standpunkt auch haben mag, dieser malerischen Welt stets ein Zentrum verleiht.»



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02.06.2015
Art Bodensee 2015
Vielen Dank für Ihren Besuch auf unserem Messe-Stand an der Art Bodensee!

Im Zentrum unserer diesjährigen Messeschau standen unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Malerei im Dialog mit abstrakter und figurativer Plastik.
 

Nikola Dimitrov

Komposition I, 2012

Pigmente, Binde- und Lösungsmittel auf Leinwand

190 x 135 cm



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