14.02.2020 bis 13.06.2020

Ty Waltinger, geboren 1962,  widmet der Verbindung von Zeit, Pigment und Natur all sein Tun. Seine Werke entstehen ausschließlich in der freien Natur. 

Primäres Ziel von Ty Waltinger ist, natürliche Entstehungsprozesse sichtbar zu machen – durch radikale Beschränkung auf ihren ureigenen Wert. 

Durch die Verwendung aufwändig gemischter Farbpigmente erschafft er bei strömendem Regen, in brütender Wüstenhitze oder klirrender Winterkälte seine Pigmentbilder. Für den Künstler kann nur das Erweitern des eigenen Tuns wahrhaftig sein, geistige Prozesse werden für ihn auf der Leinwand sichtbar. 

Ty Waltinger „malt Zeit“. Die Betrachtung seiner Malerei erfordert Sensibilität für Farb- und Tonwerte, für Strukturen und Texturen, schlicht für das Wesen von Malerei an sich. Sein Werk ist sowohl in der formalen Umsetzung als auch in seiner Konsequenz von größter künstlerischer Kraft. 

Prof.Dr. Klaus Albrecht Schröder 

 

 

Vernissage am Freitag, den 6. März um 19 Uhr 

Der Künstler ist anwesend.  

 

Ausstellung vom 7. März bis 02. Mai 2020 

Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum 13. Juni 2020 verlängert.

 

 

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit einem Vorwort des Generaldirektors der Albertina Wien, Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder 

 

 

Cochenille und echtes Purpur auf 24kt. Gold im Regen I, 2018

Hydro-Painting

Öl-Inversionen auf Metall

Leinen gespannt, 100 x 80 cm