• Ohne Titel, 2007
    Acryl auf Leinwand
    162 x 73 cm

    CHF 145.000,–

Heinz Mack
Lucio Fontana 1964 zur Arbeit von Heinz Mack:
"Die Qualität des Lichtes, reine Kontinuität zu sein, ist das Problem, welches Heinz Mack in seiner Arbeit entwickelt. Es ist seine Absicht, das Sichtbare zu vereinfachen, er reduziert es auf das, was seine Essenz ausmacht. Nicht die Optisch-visuelle Form innerhalb einer lediglich ästhetischen Ordnung, sondern die unvermittelte Idee darzustellen, die den Vorzug hat, reine Information zu sein, ist sein Ziel.
Außer dieser Absicht, die von einem formalästhetischen sowie formal-philosophischen Denken frei ist, interessieren mich seine bildnerischen Techniken sowie die Vorschläge zur Integration des Künstlers in eine Gemeinschaft, innerhalb derer jeder zu einem einzigen und gemeinsamen Werk seinen eigenen Beitrag leistet.

Auf dem Wege einer ästhetischen Forschung, in der das visualisierte Licht einen besonderen Sektor einnimmt, möchte er die dringende Erneuerung der gesellschaftlichen Strukturen erreichen, damit die fundamentalen Beziehungen zwischen dem Ästhetischen und dem Sozialen wieder hergestellt werden, – erneuert durch das uns Gemeinsame: die Erkenntnis der Zusammenhänge."

Um grundsätzliche Zusammenhänge zwischen dem Ästhetischen und dem Sozialen und dem kulturellen Bodensatz einer Gesellschaft ist es Heinz Mack auch immer dann gegangen, wenn er sich mit fremden Kulturen auseinandersetzte. So prägte und prägt die Ornamentvielfalt orientalischer Kulturen, das Spiel zwischen Licht und Schatten und landschaftliche Eindrücke das Schaffen des Künstlers bis heute.